Wer rettet diese Welt?
Dies wird wohl nur Einem gelingen!
Oder?
Dies wird wohl nur Einem gelingen!
Oder?
Heute ging es um die Vergabe verschiedenster Bau- und Renovierungsmaßnahmen am Menzi-Pohla-Haus, an der Grundschule Langenprozelten sowie an den städtischen Holzbrücken. Auch die Platzgestaltung vor dem Huttenschloss sowie der Umzug des Stadtarchives in die Remise wurden vorgestellt und die notwendigen Maßnahmen eingeleitet.
Das Konzept für die Gestaltung des Hofes sowie die Nutzung der Gebäude wird im Moment von einem städtischen Beirat aus drei Ratsmitgliedern sowie dem Film-Foto-Ton-Verein erarbeitet. So wird der Hof gepflaster und mit einem Grünstreifen an der Zufahrt entlang versehen. Weitere gestalterische Highlight werden den Eingangsbereich hervorheben und trotzdem eine Nutzung für Feste und Veranstaltungen ermöglichen. Durch den Umzug des Archives kann die Garage hinter dem Schlossgebäude abgerissen werden und das Gebäude kommt anders zur Geltung.
Im weiteren Verlauf ging es um die Städtebauförderung, verschiedene Verkehrsangelegenheiten, den Bahnhaltepunkt in Kleingemünden (barrierefreier Zugang), die Errichtung einer Kindergrippe im Kreuzkloster (Zustimmung zum Bedarf sowie zu einem Investitionszuschuss von 25.000 Euro) sowie die Modifizierung des Vertrages für die VHS Lohr-Gemünden. Als letzter Punkt wurde noch der Jahresabschluss 2008 anerkannt.
Stadtrat: Alle ziehen an einem Strang - Fraktionen betonen gute Zusammenarbeit
„Gibt es in Gemünden zwei verschiedene Stadträte?“, fragen die Stadtratsfraktionen der CSU, der Freien Wähler/Freie Bürger, der SPD und des Bündnis für Bürgernähe in einer Pressemitteilung. Damit reagieren sie auf eine Stellungnahme der Fraktion der Freien Wählergemeinschaft zur Kritik am Bürgermeister und deren Darstellung des Klimas im Stadtrat.
Keine Grabenkämpfe
Den Äußerungen der Freien Wählergemeinschaft können wir nicht folgen. Aus unserer Sicht finden im derzeitigen Stadtratsgremium keine Grabenkämpfe statt. Im Gegenteil; in den letzten Jahren ist das Miteinander trotz vieler Fraktionen/Gruppierungen stetig gewachsen und das gemeinsame Ziel aller Stadträte, die Stadt Gemünden nach vorne zu bringen, klar erkennbar. Die zu fassenden Beschlüsse werden im Stadtrat oft mit großer Mehrheit, wenn nicht sogar einstimmig gefasst.
In jüngster Vergangenheit wurden Projekte auf den Weg gebracht, die nicht von der Verwaltung angeschoben oder gar ausgearbeitet wurden. Nur durch die gute Zusammenarbeit der unterzeichnenden Fraktionen, auch außerhalb der Stadtratsarbeit, war dies möglich. Erwähnt seien an dieser Stelle beispielhaft das Museumskonzept der CSU, das momentan durch einen Beirat, dem auch Stadträte aus den Fraktionen CSU, Freie Wähler und SPD angehören, zeitnah umgesetzt wird. Das Konzept der Freien Wähler zur Errichtung einer Toilettenanlage ohne staatliche Zuschüsse, das letztlich durch Zusammenarbeit der Freien Wähler mit der SPD auf den Weg gebracht wurde, entlastet die Bürger und ist kurz vor der Realisierung.
Des Weiteren zeigte sich die Einigkeit im Stadtrat bei weiteren Großprojekten/Entscheidungen. Wir erinnern an die Aufstellung und Verabschiedung des Haushaltes 2009, an die Freibadsanierung, an die Umsetzung der Wegesicherungsmaßnahmen im Ronkarzgarten und nicht zuletzt an den Beschluss über den Nachtragshaushalt.
Wir verwahren uns gegen die Aussage, den Bürgermeister auf dem ,Altar der Enttäuschten‘ opfern zu wollen. Tatsächlich bleibt festzustellen, dass der Bürgermeister in der bisherigen Amtszeit vom Stadtrat mit seinem Zweiten und Dritten Bürgermeister aktiv unterstützt wird.
Langatmige Vorlagen
Wir räumen gerne ein, dass die Arbeit momentan nicht ganz einfach ist und deshalb mehr Diskussions- und Handlungsbedarf besteht. Das mag daran liegen, dass die durch die Verwaltung unter der Federführung des Bürgermeisters ausgearbeiteten Sitzungsvorlagen und Entscheidungsvorschläge oftmals langatmig und nicht präzise genug sind. Sie sind aus verschiedenen Gründen nicht umzusetzen und bedürfen häufig der Nachbesserung.
Es bleibt festzustellen, dass aus Sicht der Unterzeichner die Stadtratsarbeit der letzten Zeit gut ist. Sie zeugt von einem guten Miteinander der Fraktionen. Aber der Stadtrat ist nach der Gemeindeordnung auch per Eid verpflichtet, Gesetzesverstöße, Nichtumsetzung von Beschlüssen, Verschweigen von Tatsachen, Verschleppung von Anfragen und so weiter anzuprangern und wenn dies geboten ist, auch der Öffentlichkeit bekannt zu geben. Dieser, unserer Verpflichtung werden wir auch künftig nachkommen.
In der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Kultur und Tourismus wurde der Stadtrat über die aktuelle Lager der einzelnen Bereiche informiert und erhielt einen Rückblick über die letzten sechs Monate. Im Bereich der Bibliothek wurde einiges für die Attraktivitätssteigerung getan. So wurden alte Medien aussortiert und neue Aktionen wie Autorenlesung, Thementische usw. ins Leben gerufen. Dies alles mit einem insgesamt guten Zuspruch. Auch die VHS steht durch die Zusammenarbeit mit Lohr gut an und kann wieder auf steigende Anmelde- und vor allem Kurszahlen blicken. So finden nun auch wieder Sprachkurse in Gemünden statt. Die Stadtjugendpflege hat im letzten halben Jahr diverse Objekte unterstützt. Momentan ist die Stelle des Stadtjugendpflegers ausgeschrieben um baldmöglichst die positive Entwicklung weiterführen zu können. Die wichtigsten Punkte im Tourismusbereich waren der Umzug in den neuen Räume neben dem Rathaus sowie die Berichte über Aktivitäten für Wanderer, Radfahrer und die Übernachtungsgäste der Beherbergungsbetriebe sowie des Campingplatzes.
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